Die Zeit für einen Augenblick wird still.
Es läuten einen nahen Traum die Glocken,
der sich auf jede Seele senken will,
der Weltenlauf kommt jetzt zum Stocken.
Sie kehren heim vom weiten Feld
in eine stille warme Mitte.
Sie kommen aus der großen Welt
mit ihrer kleinen Bitte.
Sie kommen um es selbst zu fassen
und beten zu Ihm aus der Tiefe:
„Hilf das Verlieren zu verlassen,
nicht dass ins Nichts das Leben liefe.“
Doch nicht, was dröhnend in die Welt gestellt,
kein Schwert zum großen Endgericht,
kein Zeichen, das vom Himmel fällt,
gibt Gott dem Mensch ins Angesicht.
In einen Stall, er dich jetzt führt,
und in Erbärmlichkeit er weckt,
was deine Seele sanft berührt,
was Ewiges in dir versteckt.